Die DIN VDE 0833-2:2017-10 ist am 1. Oktober 2017 in Kraft getreten. Die Norm mit dem Titel „Gefahrenmeldeanlagen für Brand, Einbruch und Überfall – Teil 2: Festlegungen für Brandmeldeanlagen“ gehört zum täglichen Doing der Branche.

Neu ist das Thema Aufnahme von Anforderungen zur Projektierung von optischen Signalgebern nach DIN EN 54-23 und solchen zur Gebäudekennzeichnung. Das betrifft Menschen mit Behinderung oder gesundheitlichen Einschränkungen. Diese Gruppe soll einer besonderen Berücksichtigung unterzogen werden. Im Kern geht es vor allem um das Thema optische Alarmierung.

Folgende Änderungen wurden vorgenommen:

Aufgrund europäischer Arbeitsergebnisse des CEN/TC 72 wurde die Norm redaktionell überarbeitet, die Begriffe an die Normen der Reihe DIN EN 54 angepasst. Aufgenommen wurden Hinweise für die Planung und Projektierung von Brandmeldern mit CO-Sensoren sowie Anforderungen an Übertragungswege, die Funkverbindungen nach DIN EN 54-25 nutzen. Angepasst wurden die Ausnahmen von der Überwachung an die aktuellen Regelungen der Brandschutzklassen, Meldebereiche und Meldergruppen konkretisiert. Die Anforderungen an die Energieversorgung aus DIN VDE 0833-1 wurden übernommen und die Bedingungen für die Meldung aus Sprinklergruppen festgelegt. Die Verwendung von Übertragungswegen zur Ansteuerung von SAA wurden eingeschränkt. Die Darstellung für die Überwachung in Treppenräumen wurde ergänzt, genauso wie die Anforderungen bei Unterzügen und möglicher Bildung von Wärmepolstern oder zur Überwachung von Lüftungsleitungen mit runden und rechteckigen Querschnitten. Ergänzt wurden auch die Anforderungen an den Funktionserhalt der Brandmeldeanlage im Brandfall auch bei bauordnungsrechtlicher Forderung. Die Darstellung zur Überwachung mit Flammenmeldern wurde verbessert.

Weitere Informationen sowie die gesamte Übersicht gibt es online: www.beuth.de/de/norm/din-vde-0833-2/271609638